Die Stunde null


Ich glaube jeder hat es schon einmal in seinem Leben erlebt, durchlebt und "ueberlebt". Ob man es wollte oder nicht - das interessiert nicht. Die meisten Menschen sind dafuer gemacht, an sich selbst zu denken. Fuer sich zu leben und nicht fuer andere.Lange Rede kurzer Sinn, ich spreche ueber meine Trennung- meine Stunde Null.Genauso wie beim Urknall,wo niemand damit rechnete (vermutlich) - so fuehlte ich mich.Von jetzt auf gleich zerbrach meine schoene bunte Welt und ich knallte mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen. Und es tat weh!

Von dem Sturz habe ich mich noch lange nicht erholt.Es hat sich sogar noch ein bisschen Wut eingemischt, vermischt mit der grossen Trauer, die aber mittlerweile schon schrumpft. 

Er sagte mir, die Gefühle seien "anders", nicht weg oder neu verliebt - nein, anders. Was sollte ich damit anfangen? Bin ich die einzige, die sich bei sowas gewünscht hätte, er hätte mich betrogen, Gefühle für wen anders oder liebe mich nicht mehr? Nunja, hinnehmen musste ich es und es war keine leichte Zeit. 3,5 Jahre war er Teil meines Lebens und ich hatte gedacht, er würde sich an meiner Seite gutfühlen. Er sagte, er wolle mir nicht noch mehr wehtun - das schätzte ich sehr an ihm. In der ersten Zeit konnte ich keine Wut empfinden - nur Trauer und was ich falsch gemacht haben könnte, obwohl er mir mehrmals sagte, ich wäre die perfekte Freundin und es läge nicht an mir. Hört sich schon Standardmäßig an, oder? Ich habe es ihm letztendlich geglaubt. Dennoch ist er nicht Geschichte, stattdessen mischt er noch fleißig in meinem Leben mit. Mehr durch Desinteresse, statt Interesse. Hätte ich das gewusst in welchem Teufelskreis ich mich wegen ihm befinde, hätte ich niemals zugestimmt!

 

 

2.7.17 21:16, kommentieren

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